TRAVEL

Pizza, Pasta & Vino

Jedes Jahr die gleiche Frage „Und, wohin fahr ma‘ jetzt im Sommer?“, meist wird diese Frage erst paar Wochen vor unserem Haupturlaub gestellt.

Heuer war unser Urlaub fast ein bisschen „aufgelegt“, da der Freund meiner Schwester…in Italien lebt, genauer gesagt wohnt er mit seiner Familie in Olbia, Sardinien.

Ursprünglich war geplant, dass wir zuerst ein paar Tage die Turteltäubchen besuchen fahren und uns danach wieder auf nach Thailand machen. Wir haben uns Flüge aus dem Internet gesucht, jedoch stellte sich bald heraus dass dies einfach sehr umständlich wäre also kam uns die Idee einfach einen Italientrip zu starten. Als ich noch Urlaub mit meinen Eltern machte, ging die Reise meist nach Italien deshalb bin ich schon immer ein Italienfan gewesen. Dominik musste ich erst noch von Italien überzeugen da er als gebürtiger Berliner eher „Malle“ bevorzugt 😉

 

Unsere Reiseplanung

Diese Reise war eher sehr ungeplant, da ich diesmal alles planen musste und mir dies nicht sonderlich liegt. Ich hab mich einfach zum Latop gesetzt, eine Italienkarte gegooglet und hab mir einfach paar Italienstädte rausgeschrieben. Der Flixbus und der Flug waren schnell gebucht, die Unterkunft in Sardinien bereitete uns ebenfalls keine Sorgen, denn wir hatten das große Glück bei Familie Carta zu wohnen (bei den Eltern von Gabriele, dem Freund meiner Schwester). Auch den Mietwagen haben wir noch in Österreich gebucht, alles weitere wurde spontan entschieden.

 

Die Route

Wir fuhren mit dem Flixbus von Graz nach Venedig, von dort ging der Flug nach Olbia. Am Flughafen in Olbia angekommen, warteten Vera und ihr Freund Gabriele schon auf uns und wir flitzten sofort zum Haus der Carta’s, haben unsere Badesachen ausgepackt und sind sofort zum Strand gefahren. Als wir den ersten Strand und vorallem das glasklare Wasser gesehen haben, waren wir sprachlos! Ich hätte nie damit gerechnet, dass Italien so wunderschöne Strände zu bieten hat. So habe ich mir die Malediven vorgestellt, nicht einmal Punta Cana konnte mit diesem Wasser mithalten. Gabriele hat uns sehr viel gezeigt, wir haben die halbe Insel umfahren, sind nach La Maddalena geschippert und hatten vorallem total schöne und lustige Abende im Kreise der Carta-Familie. Wir haben jeden Abend gemeinsam gegessen, gemeinsam den selbstgemachten Wein getrunken und gesungen. Für einen Tag hatten wir uns auch ein Boot ausgeborgt und sind aufs offene Meer gedüst. Es war ausgesprochen lustig, bis auf einmal ein Gewitter aufzog und wir mitten am Meer kein Benzin mehr im Boot hatten und wir auch nicht wussten wo wir nun bitteschön tanken sollen. Aber alles halb so schlimm, wir haben es überlebt 😀

Nach 11 wunderschönen Tagen auf Sardinien ging es für uns weiter nach Neapel und mit dem Mietwagen von dort gleich weiter. Wir sind nach der Ankunft in Neapel mit dem Mietwagen auf den Vesuv gefahren. Das letzte Stückchen durfte man nur mit einem Shuttlebus befahren. Ich dachte mir, wenn wir schon für diesen Bus zahlen müssen, dann wird er uns wohl auch direkt zum Krater bringen, deshalb hab ich gleich meine neuen, weißen Superga angelassen. Tja.. Nachdem der Shuttlebus stehen blieb und uns gesagt wurde wir mögen nun bitte aussteigen wurde mir klar, dass mein Gedanke falsch war. Nach einer steinigen Wanderung endlich am Krater angekommen, waren meine Schuhe zerstört, sowie meine Beine und das alles nur wegen einem schwarzen Loch. Das einzig beeindruckende war, dass man wusste, man steht wirklich neben einem Vulkan das war’s auch schon. Bisschen Rauch kam aus Steinspalten, das war auch wirklich das einzig Aufregende.

 

Schnell ging es für uns weiter zur wuuuunderschönen Amalfiküste! Die Straßen sind so schmal, dass man bei jedem entgegenkommenden Auto die Luft anhalten muss weil man denkt „so, das war’s“. Zum Glück kann Dominik Abstände von Autos gut abschätzen und hat das alles super gemeistert wofür ich ihn wirklich bewundere! Ich hätte wahrscheinlich das Auto mitten auf der Straße geparkt, wäre ausgestiegen und nicht mehr weitergefahren weil ich ganz bestimmt wo gegengefahren wäre, wie ich mich kenne.

Auf Instagram habe ich natürlich während der Autofahrt immer wieder nach den coolsten Locations gesucht und deshalb haben wir unser Auto geparkt, sind in die kleine Stadt Positano gegangen, haben das Hotel „Le Sirenuse“ gesucht und nach mehrmaligem Verlaufen auch endlich gefunden. Für eine Nacht in diesem Hotel müsste ich wahrscheinlich einen ganzen Monat lang arbeiten, denn für einen kleinen Minicocktail, ein Bier und ein kleines Mineralwasser haben wir 35€ bezahlt! Stolze Preise, allerdings eine hammer Aussicht, seht selbst:

 

 

Hier seht ihr übrigens den Ausblick aus unserem Hotelzimmer an der Amalfiküste.

 

 

Nach einer Nacht an der Amalfiküste, ging die Reise weiter nach Monopoli. Ihr fragt euch jetzt vielleicht „Monopoli, was genau soll das sein? Ich kenne nur das Spiel Monopoli!“. Ja, auch ich kenne nur das Spiel und ich weiß bis heute nicht, wieso ich dort unbedingt hin wollte. Die Stadt ist zwar wirklich süß aber wieso um Himmels Willen sind wir 6 Stunden dort hingefahren und noch länger weiter nach Rom? Diese Frage kann niemand beantworten, auch ich nicht! Auf meinem Instagramaccount habe ich aber ein Bild aus Monopoli gepostet, weil die Häuser dort alle total hell sind!

Am nächsten Tag ging unsere Reise weiter, schnell wieder alles zusammengepackt, rein ins Auto, tanken, genug Proviant besorgen und ab ging’s für uns nach Rom.

In Rom angekommen, sind wir gleich zum Vatikan gegangen und haben den wunderschönen Petersdom angesehen, der in der Nacht atemberaubend beleuchtet war! Danach haben wir uns noch schnell etwas von Burger King geholt und ab gings ins Bett. Am nächsten Tag starteten wir schon früh, denn wir wollten möglichst alle Sehenswürdigkeiten an einem Tag ansehen. Ein Wahnsinn wie groß Rom ist, ich habe mir Rom ja total anders vorgestellt! Für mich muss eine italienische Stadt eine Altstadt haben mit einem großen Platz voll mit kleinen Cafe’s, Restaurants und Boutiquen. Aber in Rom habe ich gesucht und gesucht aber nichts gefunden, deshalb bin ich auch kein Fan von dieser Stadt auch wenn sie wunderschön ist!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach 3 Nächten in Rom, ging’s für uns weiter in die wunderschöne Toskana! Aufgrund einer Empfehlung von Gabriele’s Schwester Silvia sind wir auf dem Weg nach Florenz noch schnell in Siena stehen geblieben. Beide Städte Siena, sowie Florenz sind für mich die schönsten Städte Italiens gewesen! Genau so stelle ich mir Italien vor, kleine Gassen, große Plätze, wunderschöne Kirchen und viele Menschen – genau das mag ich!

 

 

Wir hatten mit dem Wetter wirklich ein riesen Glück, jedoch hat es uns in der Toskana verlassen. Als wir bei unserer Unterkunft angekommen waren, begann ein Gewitter und es schüttete wie aus Kübeln! Wir haben uns auf die Toskana so gefreut und haben auch extra eine Unterkunft mit Pool gesucht, um noch zwei Tage zu relaxen bevor die Reise weiter ging bzw. bevor uns das Arbeitsleben wieder hat. Nix draus geworden!

Nach unserem kurzen Aufenthalt in der Toskana haben wir uns spontan für einen Kurztrip nach Mailand entschieden. Davor haben wir für 1-2-6345345 Fotos den schiefen Turm von Pisa besucht und sind über Cinque Terre Richtung Mailand gedüst.

Einen kurzen Abstecher mussten wir allerdings einlegen und zwar in die kleine Ortschaft Manarola, eben auch eine Instagramempfehlung!

 

Nach diesem wunderschönen Ausblick machten wir uns endgültig auf den Weg nach Mailand.

Wir kamen erst gegen Abend in Mailand an und sind sofort ins Bett gefallen. Am nächsten Tag machten wir uns wieder ganz früh auf die Socken und spazierten in die Stadt. Laut Dominik sollte man zu Fuß ca. 20 Minuten gehen, nach 1,5 Stunden habe ich dann auch mal nachgefragt ob es sein ernst sei. Als wären wir nicht schon tausende Kilometer zu Fuß marschiert in unserem Urlaub. Wir konnten beide kaum noch gehen, aber ja.. Er hat sich „vertan“ 😀

Endlich in der Stadt angekommen, haben wir uns sofort auf Shoppingtour begeben und wurden auch sofort fündig. Nicht umsonst sagt man Mailand wäre die Fashion und Shoppingmetropole, das kann ich nun auch bestätigen. So viele wunderschöne Menschen auf einem Fleck, das war wirklich sehr beeindruckend! 90% der Männer trugen einen Anzug, aber auch die Damen waren von Kopf bis Fuß durchgestylt. Ich persönlich liebe Italien nicht nur wegen den schönen Plätzen, sondern vorallem wegen der Menschen und deren Mentalität! Vorallem auf Sardinien habe ich das hautnah miterlebt, die Italiener haben alle keinen Stress. Warten 15 Leute an der Kassa im Supermarkt, wird trotzdem mit jedem Kunden an der Kassa geplaudert, alle unterhalten sich in der Schlange und wenn sie im Zeitdruck sind, dann sind sie’s halt. Das wäre bei uns in Österreich nicht vorstellbar!

 

 

Unser letztes Ziel war mein bisheriger Lieblingsurlaubsort Italiens – Caorle –

Caorle kenne ich seit meiner Kindheit, denn wir sind immer mit der ganzen Familie für eine Woche dorthin gefahren. Immer in die gleiche Ortschaft, immer in das gleiche Hotel namens Anna. Schon meine Großeltern waren jedes Jahr dort, so auch wir, aber diesmal in einem anderen Hotel. Auch hier haben Dominik und ich gedacht wir könnten unsere Sardinienbräune intensivieren aber leider hatte es maximal 18 Grad und das die ganzen Tage. Es war aber trotzdem wunderschön wieder in der „Heimat“ zu sein, am Meer zu spazieren und nochmal die Köstlichkeiten Italiens zu verspeisen.

Nach 3 Wochen Italien fuhren wir mit dem Mietauto retour nach Triest, wo wir das Auto wieder abgegeben haben und sind weiter mit dem Flixbus zurück nach Graz. Nach einer 6,5-stündigen Fahrt und 2 Stunden Verspätung, saßen wir endlich in Vera’s Auto und fuhren mit ihr nachhause!

 

Es war ein wunderschöner aber auch sehr anstrengender Urlaub für uns. Wir haben sehr viel gesehen und sind unheimlich Dankbar vorallem für die Bewirtschaftung in Sardinien!

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6 Comments

  • Reply
    Carrie
    11. Oktober 2017 at 19:31

    Ich hab deine Reise auf Instagram verfolgt. Alle Teile hab ich bereits davon bereist. Ich liebe Italien
    http://carrieslifestyle.com

    • Reply
      whoisinesdanner
      11. Oktober 2017 at 19:36

      Ja ich liebe seit diesen Sommer Italien noch mehr als vorher!
      Ich wünsche dir noch einen schönen Abend! Alles Liebe.

  • Reply
    Nina
    12. Oktober 2017 at 14:14

    Wuhu der erste Beitrag ist da :)) <3
    Echt cooler Bericht und natürlich auch super Bilder 😉 – bin schon auf die kommenden Postings gespannt. 🙂
    Liebe Grüße Nina
    http://www.bodyholic.at

    • Reply
      whoisinesdanner
      13. Oktober 2017 at 9:50

      Ja mein erster Beitrag! Vielen Dank für deine Hilfe, ohne die hätte ich niemals diesen Blog zusammenstellen können bzw. hätte ich alles falsch gemacht!

      Vielen Dank dafür, Ninschi!
      Alles Liebe.

  • Reply
    Vera Danner
    13. Oktober 2017 at 20:20

    Sehr cooler Blogbeitrag! Vor allem lustig zu lesen und übersichtlich! Wer hat die schönen Bilder gemacht? 😍😏

    • Reply
      whoisinesdanner
      29. November 2017 at 20:09

      Du bist einfach die beste Fotografin!

      Bussi

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